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Im folgenden habe ich mit Stand Mai 2013 einige Tipps zusammengefasst, die man beim Abschluss einer Versicherung beachten sollte.
Für diese Tipps übernehme ich keine Haftung!

Können Sie als Arbeitnehmer in eine PKV wechseln?


Erreichen Sie mit Ihrem Brutto Einkommen die Versicherungspflichtgrenze? (Jahres-Brutto-Einkommen von 52.200 € )

Haben Sie bereits seit 3 Jahren diese Versicherungspflichtgrenze überschritten?

Werden Sie die Versicherungspflichtgrenze auch weiterhin überschreiten?

Haben Sie einen Risikoberuf/einen Beruf, der gefährlich ist?

Wenn ja: Lohnt es sich, höhere Beiträge für eine PKV zu entrichten?


Können Sie als Freiberufler oder Selbstständiger in die PKV wechseln?

Entspricht Ihr Gesundheitszustand den Anforderungen der privaten Versicherungsgesellschaften? Müssen Sie demnach nicht mit Risikoaufschlägen rechnen?

Handelt es sich bei Ihrem Beruf um eine sichere oder eher gefährliche Tätigkeit? Müssen Sie davon ausgehen Risikoaufschläge zahlen zu müssen?

Möchten Sie garantiert in der PKV versichert sein? Wenn Sie zweifeln, sollten Sie wissen: Ein Rückwechsel in die gesetzliche Krankenversicherung ist gar nicht mehr oder nur sehr schwer möglich.


Können Sie als Künstler, Journalist oder Publizist in die PKV wechseln?


Sind Sie in der Künstlersozialkasse angemeldet? Wenn ja: Erreichen Sie die Versicherungspflichtgrenze und dürfen Sie somit überhaupt in die PKV wechseln?

Überschreiten Sie die Versicherungspflichtgrenze bereits seit über drei Jahren?

Sind Sie von dem Schritt in eine private Krankenversicherung zu wechseln überzeugt oder eher nicht? Beachten Sie, dass der Wechsel in eine gesetzliche Krankenkasse gar nicht oder nur sehr schwer möglich sein wird.

Sind Sie gesund? Entspricht Ihr Gesundheitszustand den Kriterien der PKV oder müssen Sie mit einem Risikoaufschlag, einem Leistungsausschluss oder einer Ablehnung rechnen?


Können Sie als Student in die PKV wechseln?

Möchten Sie für die gesamte Dauer Ihres Studiums in der privaten Krankenversicherung versichert bleiben?

Können Sie damit rechnen, dass Sie auf Grund Ihrer Zukunftspläne in puncto Beruf weiterhin von der gesetzlichen Versicherungspflicht verschont bleiben und die PKV weiterhin nutzen können?

Wenn ja: Lohnt sich dann ein Studententarif oder doch eher ein günstiger Einsteigertarif wegen der notwendigen Altersrückstellung?

Werden Sie voraussichtlich ohne Kompromisse in die PKV aufgenommen?

Müssen Sie eher häufig zum Arzt oder eher selten? Verzichten Sie auf Arztbesuche, können Sie ggf. auch mit einer Beitragsrückerstattung rechnen.


Berufsunfähigkeitsversicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten


Auf die Verweisungsklausel oder abstrakte Verweisung sollte verzichtet werden

Besonders gute Versicherer interessieren sich nur für Gesundheitsfragen innerhalb eines kurzen Zeitraums (z. B. 5 Jahre)

Eine kundenfreundliche Police sollte keine Arztanordnungsklausel enthalten und Ihnen freie Wahl beim Arzt und den späteren Behandlungen lassen.

Der Prognosezeitraum von 6 Monaten sollte festgelegt sein. Der Wortlaut „voraussichtlich dauernd“ umfasst nach dem recht drei Jahre. Eine Vorhersage über den Gesundheitszustand ist bei so einem langen Zeitraum schwer zu treffen. Achten Sie daher auf Wortlaute wie „voraussichtlich 6 Monate“.

Seien Sie vorsichtig bei Wortlauten wie "So gilt die Fortdauer dieses Zustands als Berufsunfähigkeit." Das bedeutet, der Versicherer zahlt erst ab dem 7. Monat der Berufsunfähigkeit. Achten Sie auf eine rückwirkende Anerkennung und Zahlung.


Rechtsschutzversicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten

Die Rechtsschutzversicherung besteht aus verschiedenen Bausteinen. Die wichtigsten sind: der Verkehrsschutz, der Berufsrechtsschutz, der Mieter/Vermieterrechtsschutz. Prüfen Sie, ob Sie tatsächlich jeden Baustein benötigen. Wohnen Sie zum Beispiel in einem selbstgebauten Haus, benötigen Sie natürlich keinen Mieter- oder Vermieterrechtsschutz.

Achten Sie darauf, dass Sie alle notwendigen Rechtsarten in die Versicherung einbeziehen. Beim Verkehrsrechtsschutz schließen viele nur einen Strafrechtsschutz und Ordnungsrechtsschutz (für Bußgelder usw.) ab. Genauso wichtig ist hier aber auch ein Steuerrechtsschutz (wegen der KFZ-Steuer) und ein Vertragsrechtsschutz (Kauf eines PKWs).

Die Selbstbeteiligung senkt den Beitrag, andererseits kommen Kosten im Streitfall auf Sie zu. Die Selbstbeteiligung soll aus Sicht der Versicherung in erster Linie abschrecken, da man häufig dazu neigt keine Versicherung in Anspruch zu nehmen, wenn man mit einer Beteiligung rechnen muss und das selbst dann, wenn die Chancen zu gewinnen sehr gut liegen.

Hausratsversicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten


Diese Versicherung zählt zu den wichtigsten überhaupt. Zunächst benötigen Sie das Grundpaket (Schäden durch Brand, Vandalismus, Diebstahl, Leitungswasser werden ersetzt).

Prüfen Sie, ob Sie tatsächlich weitere Zusatzoptionen wie Glasbrich, Fahrraddiebstahl, o. Ä. benötigen. Ist das Risiko realistisch?

Achten Sie darauf nicht unterversichert zu sein. Hier hilft der Unterversicherungsverzicht. Wenn der Quadratmeter mit einer bestimmten Deckungssumme versichert wird, bekommen Sie den Schaden im Schadensfall selbst dann in voller Höhe erstattet, wenn dieser größer ist als die Versicherungssumme.

Berechnen Sie die Versicherungssumme großzügig. Häufig unterschätzt man den Wert von Haus, Möbeln, Kleidern, Geschirr, Teppichen usw.


KFZ-Versicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten

Eine KFZ-Versicherung ist Pflicht, doch auch hier gibt es einiges zu beachten. Fahranfänger sollten das Auto über den Vater oder die Mutter versichern, der Beitrag verringert sich dadurch deutlich.

Benötigen Sie tatsächlich eine Vollkaskoversicherung? In vielen Fällen ist auch eine Teilkaskoversicherung völlig ausreichend.

Der Wert des Autos ist beim Versicherungsabschluss entscheidend. Bei Neuwagen ist eine Vollkaskoversicherung zu empfehlen. Hat das Auto einen Wert von wenigen Tausend Euro, reicht eine Teilkaskoversicherung.

Gibt es beitragsmindernde Aspekte. wie die jährliche Zahlungsweise?


Unfallversicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten

Eine unbedingt notwendige Absicherung ist die Invaliditätssumme. Bereits bei der Todesfallsumme besteht durch eine evtl. bereits angeschlossene Risiko-Lebensversicherung eine unnötige Doppel-Absicherung.

Besteht bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht die Gefahr einer Doppel-Absicherung im Bereich Unfallrente. Achten Sie darauf.

Benötigen Sie ein Krankentagegeld? Wenn ja: Deckt diesen Teil schon eine andere Versicherung ab?

Akzeptieren Sie nicht leichtfertig die oft empfohlene hohe Progression der Invaliditätssumme. Prüfen Sie, ob diese wirklich notwendig ist.

Rentenversicherung – Worauf Sie bei der Police achten sollten


Achten Sie darauf, dass mit seriösen Renditen gerechnet wird. Nur ein geringer Teil der Rendite ist in Form der Mindestverzinsung garantiert. Der weitaus größere Teil hingegen ist mit den Überschussanteilen sehr variabel.

Der Beitrag zur Versicherung steigt bzw. die Gesamtrendite wird verringert, wenn eine lange Rentengarantiezeit als Absicherung der Angehörigen abgeschlossen wird. Prüfen Sie daher, ob das wirklich notwendig ist.

Übrigens gibt es bei der Rentenversicherung keinerlei Todesfallabsicherung, wie bei der Kapitallebensversicherung.